ASTM News

18
Mar

Ist das Klima noch zu retten?

Eine Workshopreihe über Klimagerechtigkeit und Klimaaktivismus im Lycée Aline Mayrisch

Was ist das 1,5 Grad Ziel? Was versteht man unter Klimagerechtigkeit? Und wer setzt sich dafür ein? Diese und weitere Fragen haben wir im Laufe unserer Workshopreihe mit einer 2e aus dem Lycée Aline Mayrisch im Februar und März 2022 ergründet, eine Schule der Klima-Bündnis-Gemeinde Luxemburg.

Den Anfang der Workshopreihe bildete eine thematische Einführung in der die Schüler*innnen die Bedeutsamkeit und Tragweite des 1,5 Grad Ziels erfahren haben. Durch das CO2 – Wolkenspiel diskutierten wir den Begriff der Klimagerechtigkeit. Es wurde schnell klar, dass die Menschen im Globalen Süden, diejenigen sind, die am meisten unter dem Klimawandel zu leiden haben. Ein Positionsspiel ermöglichte es der Klasse mehr über Engagement und Aktivismus zu erfahren, insbesondere durch Beispiele ihrer Mitschüler*innen. So wurde schnell klar, dass viele im Alltag schon aktiv sind, entweder durch ein Engagement bei den Scouten, in einem Verein oder durch ein bewusstes Konsumverhalten.


 

Weiter ging es mit dem Escape Game Climate Change von Ecomove und Geobound, welches im CITIM ausgeliehen werden kann. Wir schreiben das Jahr 2100 und die Schüler*innen erhalten eine Box, die durch die Zeit gereist ist. Innerhalb einer Stunde müssen sie durch kniffelige Rätsel und Teamarbeit einen Code knacken, der ihnen hilft die Welt durch klimafreundliche Aktionen zu retten.

 

 

 

Der nächste Teil der Workshopreihe beschäftigte sich mit jungen Klimaaktivist*innen aus dem Globalen Süden. Durch eine Onlinerecherche wurden Steckbriefe von zum Beispiel Vanessa Nakate oder Helena Gualinga erstellt. Die Schüler*innen erfuhren mehr über die Klimapolitik, die Auswirkungen des Klimawandels und Initiativen für Klimagerechtigkeit aus Ländern wie Indien, Ecuador und Uganda.

 

 

Beeindruckt hat die Schüler*innen insbesondere der Besuch zweier Klimaaktivist*innen von Youth for Climate Luxembourg. Die Klasse erfuhr einiges über konkrete Aktionen und Handlungsmöglichkeiten, sowie über die offene und partizipative Funktionswiese der Jugendbewegung. Ganz offen wurde auch über die Wirksamkeit der Aktionen, über den manchmal frustrierenden Austausch mit Politiker*innen und über die Gefahr die Motivation zu verlieren diskutiert. Zum Abschluss wurden die Jugendlichen selbst aktiv. In Gruppen wurden konkrete Aktionsideen ausgearbeitet und der Klasse vorgestellt. Einige der Ideen, wie der „Bëschputz“, der „Earth Day“ oder „MeatlessMondayExtension“ konnten sogar für schon geplante Events in der Schule zurückbehalten werden.

Weitere Informationen: https://www.klimabuendnis.lu/

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