Editorial BP275 (février 2013)

Am 11 Januar 2013 begann die französische Militärintervention im Mali, über deren Hintergründe seitdem viel geschrieben wurde. Die meisten westlichen Medien begrüßten die Intervention. Man müsse verhindern, dass sich die Sahelzone in einen islamischen Gottesstaat und in ein Trainingscamp für Terroristen verwandele und außerdem habe man auf ein Hilfsgesuch der malischen Bevölkerung reagiert. Kritische Stimmen hingegen bezweifeln die Legitimität der Intervention, befürchten eine Militarisierung der gesamten Region und sehen wirtschaftliche Interessen der Franzosen als eigentliche Triebfeder des „Krieges“. […]