07.11.16

Votum Klima fordert den umgehenden Stopp von Investitionen in Kohle und Atom

Rote Karte für den Luxemburger Pensionsfonds

 

Zu Beginn der 22. Weltklimakonferenz in Marrakech #COP22 fordert die Klimaschutz-Plattform Votum Klima, zu der auch ASTM gehört, Investitionen des luxemburgischen Pensionsfonds „Fonds de Compensation“ (FDC) in fossile Energien und Atomenergie umgehend zu stoppen. Bereits im Februar 2015 hatte Votum Klima anlässlich des Global Divestment Days darauf aufmerksam gemacht, dass der Pensionsfonds in großem Umfang Gelder in fossile Energien und Atomenergie investiert. Kohleinvestionen stehen aber in klarem Widerspruch zu den Verpflichtungen, die Luxemburg durch das Pariser Abkommen eingegangen ist, Atominvestitionen im Widerspruch zu der Anti-Atompolitik des Landes. Für Votum Klima ist klar, dass der Pensionsfonds generell klare Regeln braucht: Investitionen müssen ethisch, rechtlich und politisch vertretbar sein. Die Regierung, allen voran der zuständige Sozialminister Romain Schneider, ist gefordert, dies jetzt umzusetzen! Dies geht aus der Pressemitteilung vom 7. November 2016 hervor.
bildschirmfoto-2016-11-07-um-16-18-05Lesen Sie hierzu  Finanzierung des Klimawandels : Die Investitionen des luxemburgischen Pensionsfonds in den Kohle-Sektor 

Pressemitteilung Votum Klima 7. November

Die Plattform Votum Klima, gegründet im Jahr 2009, wird von folgenden 26 luxemburgischen Nichtregierungsorganisationen getragen: Aide à l’Enfance de l’Inde, Aktion Öffentlechen Transport, Association de Soutien aux Travailleurs lmmigrés (ASTI), Action Solidarité Tiers Monde (ASTM), ATTAC Luxembourg, Bio-Lëtzebuerg, Bridderlech Deelen, Caritas Luxembourg, Centre for Ecological Learning Luxembourg (CELL), Cercle de Coopération, Conférence Générale de la Jeunesse Luxembourgeoise (CGJL), Eglise Catholique à Luxembourg, etika, Eurosolar Lëtzebuerg, Fairtrade Lëtzebuerg, Frères des Hommes, Greenpeace Luxembourg, Handicap lnternational, Kommission Justitia et Pax, Lëtzebuerger Velos-lnitiativ, Mouvement Ecologique, natur&ëmwelt, SOS Faim Luxembourg, UNICEF, Vegan Society Luxembourg.

Share this: