03.03.17

Delegation der ASTM und des Klima-Bündnis Lëtzebuerg startet Studienreise nach Ecuador

Die luxemburgische Delegation heute morgen gegen 4:36 im Flughafen Luxemburg-Findel kurz vor dem Einchecken

Am Freitag morgen ist eine luxemburgische Delegation der ASTM und des Klima-Bündnis Lëtzebuerg auf eine Studienreise nach Ecuador aufgebrochen. In Amsterdam treffen Vertreter des Internationalen Klima-Bündnis aus Frankfurt dazu, bevor es dann weiter nach Quito geht. Die Reise findet vom 3.  bis zum 12. März 2017 statt.  Kernpunkt des Programms ist ein Besuch in der Kichwa-Gemeinde Sarayaku. Die Teilnehmer werden mitten im Regenwald sein und erfahren, wie die Einwohner von Sarayaku im und mit dem Wald leben, wie sie ihn nutzen und erhalten und dabei viele Einblicke in ihre Weltanschauung und ihr Verständnis von nachhaltiger Entwicklung bekommen, von denen wir alle viel lernen können.

Um zu verstehen, unter welchem Druck von außen sie stehen, werden die Teilnehmer zu Beginn der Reise, in Diskussionen mit Vertretern der ecuadorianischen Zivilgesellschaft in der Hauptstadt Quito, einen Überblick in das politische System und die Rohstoffpolitik des Landes erhalten und anschließend im Ölfördergebiet im Osten von Ecuador vor Ort die Auswirkungen der Ölförderung kennenlernen … ehe sie im Kanu durch den Regenwald am Dienstag 7. März nach Sarayaku gelangen. Der Schutz der tropischen Regenwälder und die Partnerschaft mit seinen indigenen Bewohnern sind Grundlagen des globalen Denkens und Handelns sowohl für die ASTM als auch für das Klima-Bündnis.

Das Verständnis der ASTM von Partnerschaft mit ihren Partnern in der 3. Welt ist ein weiteres Ziel der Studienreise. Das bedeutet Solidarität auf gleicher Augenhöhe auf der Basis von Gerechtigkeit und ohne karitativer Überlegenheit” erklärte Dietmar Mirkes von der ASTM vor der Abreise. Zusammen mit Isabel Pitz und Verwaltungsratsmitglied Pierre Schmit vertritt er die ASTM Delegation. Einen Gegenbesuch der Sarayaku findet Mitte September in Luxemburg statt. 

 

 

Share this: